Blogger werden

Blogger werden
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Genau wie Influencer sind Blogger sehr in Mode. Spielst du auch mit den Gedanken eine Bloggerkarriere zu starten? Dann findest du hier die Basics!
Ein Blogger verfasst Texte. Diese veröffentlicht er meist über seine eigene Webseite. Meistens schreibt ein Blogger in der Ich-Perspektive und verkündet seine eigene Meinung. Es gibt Tausende Arten von Blogs.
Einige Blogbeispiele sind:
  • Blogs übers Reisen
  • Blogs über Fitness
  • Blogs über Beautyprodukte
  • Blogs über Produkttests
  • Blogs über kulinarisches Essen
  • Blogs über Spiele
  • Blogs über Pokemonkarten
  • Blogs über Finanzen – so wie Finanzbuilder 

Worüber möchte ich schreiben?

Als Blogger hast du eine menge Schreibarbeit. Um die Motivation nicht zu verlieren, musst du über Dinge schreiben, die dich interessieren. Was ist deine Leidenschaft und worüber kannst du unendlich viel schreiben? Schreibe über das, was dir Spaß macht und der Erfolg kommt dann von selbst.

Wie fange ich an?

Domain und Webseite einrichten

Wenn du weißt, worüber du schreiben möchtest, benötigst du eine Webseite. Denke dir einen kurzen Domainnamen aus und richte dir eine Webseite ein. Auf der suche nach einem Host für deine Webseite wirst du auf Anbieter wie Wixx stoßen. Diese bietet dir eine kostenlose Webseite an, unter der Bedingung, dass dein Domainname mit wixx.de bzw. wixx.com endet. www.Finanzbuilder.wixx.de wirkt sehr unprofessionell und unseriös. Aufgrund dessen rate ich dir von solchen Webseiten ab. Ich nutze Siteground. Durch diesen Host habe ich mir eine Domain erstellt und zahle monatlich 5 Euro für die Bereitstellung der Serverkapazität. Täglich wird ein Backup von meiner Webseite erstellt. Diesen Backup musste ich bislang schon zwei mal nutzen. Die Kosten für die Seite kannst du voll absetzen. Dazu unten mehr.

WordPress

Ich rate dir von Baukästen Webseiten wie die von web.de ab, da diese in ihrer Funktion beschränkt sind. Die Erstellung der Webseiten ist sehr einfach, jedoch kommst du hier schnell an deine Grenzen. Deswegen rate ich dir, deine Webseite direkt mit WordPress zu erstellen. WordPress ist das weltweit beliebteste Content Management System, das 34% aller Websites im Internet betreibt.
Stelle dir WordPress wie eine leere Seite vor und wie über den Play Store bei Android oder den Apple Store bei iOS kannst du unendlich viele Plugins herunterladen und dir deine Seite ganz individuell zusammenstellen.

Welche Plugins sind essenziell?

Plugins erhöhen deine Besucherzahlen, machen deine Seite schneller und sicherer. Das Problem mit den Plugins? Es gibt zu viele davon. Aktuell gibt es 56.000 verschiedene Plugins.
Hier sind meine Top 10 der wichtigsten kostenlosen Plugins:

1) Rank Math

Rank Math erhöht deine SEO und somit die Wahrscheinlichkeit, dass deine Beiträge bei Google oben mit angezeigt werden, in dem das Programm dir hilfreiche Tipps gibt. Zudem erstellt das Plugin im Hintergrund eine sogenannte Sitemap, welcher Google das durchforsten deiner Webseite erleichtert.

2) Table of Contents

Alle guten Blogs benötigen ein Inhaltsverzeichnis. Dies ist auch für Google ein großes Pluspunkt. Durch Table of Contents wird automatisch ein Inhaltsverzeichnis erstellt.

3) kk Star Ratings

Durch das kleine Plugin ist es möglich, Sternebewertungen in deine Beiträge einzubinden.

4) Anti Spam Bee

Anti Spam Bee ist eines der besten Seiten zur Bekämpfung von Spam Kommentaren.

5) WP Rocket

WP Rocket ist eines der besten All-in-One-Plugins zur Ladezeitoptimierung.

6) Autoptimize

Ein weiterer sehr wichtiger Tool zur Verkürzung der Ladezeit ist Autoptimize.

7) Broken Link Checker

Der Broken Link Checker überprüft regelmäßig alle Links auf der Website und meldet fehlerhafte Verlinkungen.

8) WooCommerce

Mithilfe von WooCommerce kannst du sehr einfach ein eigenen Online Shop eröffnen.

9) Contact Form 7

Über Contact Form 7 kannst du Kontaktformulare erstellen und archivieren. Die kannst du beispielsweise für deinen Email-Verteiler nutzen.

10) Table Builder

Über Table Builder erstelle ich schöne Tabellen, die sich auf die Größe am Pc, bzw am Tablet und Handy anpassen.

Wie verdiene ich als Blogger Geld?

Um als Blogger Geld zu verdienen, müssen zuerst einmal Leute dein Blog lesen. Klatsche dein Blog nicht voll mit Werbung und nervigen Pop up´s.
Solltest du monatlich über 1000 Leser auf deinem Blog haben, kannst du diesen monetarisieren.
Einige Möglichkeiten wären:

Google ads schalten

Google ads ist wohl die populärste Möglichkeit um sein Blog zu monetarisieren. Du meldest dich bei Google Adsense an und Google schaltet Werbung auf dein Blog. Gemessen an der Besucherzahl wirst du Vergütet. Die Vergütung ging in den letzten Jahren stark zurück, sodass ich dir diesen Weg nicht empfehle.

Affiliate Marketing

Vorallem Influencer arbeiten viel mit Affiliates. Du erstellst deinen Persönlichen Link, der zu der Partner Seite führt.
Es gibt 4 Vergütungsmodelle:
  • Pay per Click (Vergütung pro Click)
  • Pay per Lead (Vergütung pro vermittelten Kunden)
  • Pay per Sale (Vergütung pro Verkauf)
  • Lifetime Vergütung (Vergütung pro Verkauf und Folgeprovisionen)
  • Ich arbeite mit Partnern aus der Finanzindustrie zusammen, denen ich vertraue. Beispielsweise nutze ich Trade Republic und bin sehr von diesem Broker überzeugt. Aufgrunddessen fragte ich über Financeads eine Partnerschaft an und nun werde ich für jeden Kunden, der sich bei Trade Republic über meinen Link anmeldet, vergütet.

    Was sind Financeads?

    Für Blogger und Firmen, die gerne mit Bloggern zusammenarbeiten würden, gibt es Marktplätze um die Zusammenarbeitet einfacher zu gestalten.
    Der Größte Marktplatz für Finanzdienste ist Financeads. Weitere große Marktplätze sind Adcell und Awin.

    Eigene Produkte bewerben

    Solltest du ein Blog über das Kochen haben, welcher sehr gut ankommt, könntest du beispielsweise ein Kochbuch schreiben und diesen auf deinem Blog bewerben. Du bist somit nicht auf teure Werbekampanien angewiesen.

    Muss ich ein Gewerbe anmelden?

    Sobald du anfängst deinen Blog monetarisieren zu wollen, müsstest du ein Gewerbe anmelden. Aber das ist viel einfacher, als es sich im ersten Moment anhört.
    Du musst zum Gewerbeamt in eurem Rathaus und ein Kleingewerbe anmelden. Wenn dein Umsatz nicht höher als 50.000 Euro ist, kannst du die Kleinunternehmerregelung anwenden. Dies bedeutet, dass du nur einmal im Jahr an deiner Steuererklärung eine Einnahmenüberschussrechnung anhängen musst und das wars.

    Was ist eine Einnahmenüberschussrechnung?

    Du zeichnest eine Tabelle mit 2 Spalten. Auf die eine Spalte trägst du deine Gewinne und auf die andere Spalte trägst du deine Verluste ein, die du durch das Unternehmen in diesem Jahr hattest. Wenn eine Differenz von 5000 Euro dabei raus kommt, ist dies dein Gewinn und dieser muss letztendlich versteuert werden. Was du alles als Blogger absetzen kannst, erfährst du hier.
    Es ist auch möglich, dass in der Anfangszeit deine Verluste höher sind als dein Umsatz. Wenn du die Einnahmenüberschussrechnung machst mit 1000 Euro Verlust das Jahr beendest, kannst du diese 1000 Euro auf die Gewinne anderer Arbeiten anrechnen. Dies ist bei den meisten ihr Hauptberuf. Nur musst du darauf achten, nicht zu lange Verluste zu schreiben, damit dir das Finanzamt keine Liebhaberei vorwirft.
    Zudem musst du bei unter 22.000 Euro Umsatz im Jahr keine Umsatzsteuer zahlen. Mit der Kleinunternehmerregelung ist es also sehr leicht, nebenher ein kleines Gewerbe zu führen und der Vorteil, Arbeitsmaterialien abschreiben zu können, eröffnet Bloggern ganz neue Wege.

    Wie mache ich Leute auf mein Blog aufmerksam?

    Dazu musst du deine Webseite und deine Beiträge so optimieren, dass sie:
    1. leicht von Google entdeckt werden können
    2. von Google als Mehrwerthaltig eingestuft werden
    Dies nennt sich SEO-Optimierung.
    Plugins die dir dahingehend helfen sind Rank Math und Yoast SEO.
    Nun heißt es anfangen! Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und wenn du fragen zu diesem Thema hast, stelle mir diese gern in den Kommentaren! 🙂

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